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Keine Einigung in Sicht - Anästhesist Plorin klagt gegen Mittelmosel Klinikum.

Trier / Zell / Kirchberg, 07.02.2017 - Nach 16-jähriger unermüdlicher Tätigkeit als Anästhesist am Mittelmoselklinikum in Traben-Trarbach wurde der Belegarztvertrag mit achttägiger Frist außerordentlich zum Ende des Monats November 2016 gekündigt. Plorin ist mit Leib und Seele Arzt und Tag und Nacht im Einsatz. Der TV berichtete am 24.11.2016

Plorin ist Belegarzt und mit seiner Zulassung an den Standort Traben-Trabach gebunden. Dort finden keine Operationen seit Ende des Jahres 2016 mehr statt. Trotz umfangreicher Verhandlungen mit dem Träger über eine sozialverträgliche Beendigung des Vertragsverhältnisses hält dieser an der fristlosen Kündigung fest. Für eine ordentliche Kündigung ist im Vertrag eine zwölf Monatsfrist vereinbart. Für Plorin ist es wichtig, dass ihm dieser Zeitraum vom Träger gewährt wird, um eine andere existenzsichernde Beschäftigung zu finden. Hierzu zuletzt vom TV in seinem Bericht vom 16.02.2017: Nach Schließung des Traben-Trarbacher Krankenhauses: Mediziner sieht sich als Lückenfüller

Nachdem die Bemühungen seiner Anwältin, Dr. Margit Bastgen von der Kanzlei Wohlleben und Partner, den Träger zu einer akzeptablen Lösung zu bewegen, gescheitert sind, bleibt nur der Weg zum Landgericht Trier. Die Trägerin hält an der kurzen Kündigungsfrist fest. Der Vertrag ist nach dem vereinbarten Inhalt am Leitbild der Maria Hilf Kranken- und Pflegegesellschaft mbH und der sie tragenden Ordensgemeinschaft, sowie der Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse auszuführen. Bleibt abzuwarten, ob das staatliche Gericht nach 16-jähriger Beschäftigung eine Kündigungsfrist von acht Tagen akzeptiert.

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